„Dies ist kein Stück über Berlin“, so leuchtet es dem Zuschauer entgegen, noch bevor irgendetwas passiert. Natürlich ist es das dann doch – wie könnte es anders sein, zumal Constanza Macras Hauschoreografin der Schaubühne ist und das Stück sich auch sonst um Berlin, seine Geschichte und vor allem die Vielfalt seiner Einwohner dreht. Laut, provokativ, polarisierend, ex ...
Bewegte Regungslosigkeit und leises elektronisches Zirpen, untermalt von echtem Gewitter und Wolkenbruch draußen vor der Theaterhalle des DOCK 11, eröffnen die Wiederaufnahme von „Magic Valley“. In der nun mittlerweile zehnten Zusammenarbeit mit dem irischen Musiker Roy Carroll wird ein düsteres, spannungsgeladenes Bild anderer (Bewegungs-)Realitäten gezeichnet. Die b ...
„Ich bin unschuldig, rein, naiv, harmlos“, so verkündet es der chinesische Tänzer Er Gao eingangs, während er eine geschmeidige Solosequenz tanzt, in der sein Körper ein hohes Maß an Kontrolliertheit ausstrahlt. Einige Szenen später präsentiert der französische Tänzer Florian Bilbao in seinem Solo das Pendant an Entfesselung: Mit zuckend-manischen Bewegungen stürmt er ...
Die Performance-Installation „Habitat“ lässt die Besucher eintauchen in eine begehbare Landschaft aus Holzskulpturen, die die Sinne kitzelt: Man nimmt ihren Geruch wahr, man findet sich in einer Geräuschkulisse wieder, die nicht nur elektronisch erzeugt wird. So ertönt auch der Klang von Holzstäbchen, die aneinander gerieben oder behutsam aufeinander geklopft werden. ...
Gregory Maqoma ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Tänzer und Choreografen aus Südafrika. „Beautiful Me“ (2007) ist der letzte Teil einer Trilogie, die sich mit der Schönheit des Menschlichen beschäftigt, in dem er von vier Musikern begleitet wird. Zusammen weben sie ein feines Netz aus Klängen, Gesang, Bewegung und dem Erzählen einer ganz persönlichen Geschic ...